Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

13
Sep

Rocky

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Als Sylvester Stallone am 06. Juli 1946 in New York das Licht der Welt erblickte, musste er mittels Zangengeburt aus dem Mutterleib geholt werden, was ihm seit frühester Kindheit eine Muskellähmung im Gesicht bescherte, die ihm besonders in seiner Kindheit zu schaffen machte. Aufgrund seiner Behinderung war Stallone zurückhaltend, schüchtern, mit wenig Selbstbewusstsein ausgestattet und ständig krank.

 

Trotzdem entschied er sich dazu, Schauspieler zu werden. Seine Lehrer rieten ihm anfangs von einer Schauspielkarriere ab, weil er ihrer Meinung nach aufgrund der Gesichtsmuskellähmung keinerlei Chancen haben würde. Er hörte nicht auf sie, sondern glaubte fest an seinen Traum. Sieben Jahre lang arbeitete er als Löwenkäfigreiniger und verdiente in dieser Zeit nicht mehr als 1.600 US Dollar im Jahr.

1975 setzte er sich hin und schrieb in drei Tagen, wie ein Wahnsinniger das Drehbuch für den Film „Rocky“, eigentlich seine eigene Geschichte…

Als das Drehbuch fertig war, putzte er Türklinken und ging von einem Regisseur, von einem Produzenten zum nächsten. Weil er nun gar kein Einkommen mehr erzielte, musste er sogar seinen geliebten Hund Butkus verkaufen, der einzige Gefährte den er noch hatte.

Schließlich wollte eine Filmfirma sein Drehbuch kaufen und bot ihm bis zu 360.000 Dollar dafür an – allerdings unter der Voraussetzung, dass ein anderer Schauspieler die Hauptrolle des Rocky spielen würde. Sylvester hatte aber die genaue Vorstellung in seinem Kopf, dass er und niemand anders, diese Hauptrolle spielt. So lehnte er das Angebot zunächst ab. Schließlich gab die Produktionsfirma doch nach – und der Rest ist Geschichte…

Die Rocky-Filme gehören zu den wohl erfolgreichsten aller Zeiten und Stallone gewann 1976 den Oskar für den besten Film, die beste Regie und den besten Schnitt.

Ach ja: Stallone wollte dann seinen Hund Butkus wieder zurückkaufen, der Käufer weigerte sich jedoch – und so musste Stallone schließlich über 10.000 Dollar für seinen geliebten Hund auf den Tisch legen…

Was können wir von Rocky/Stallone lernen? Wenn man einen Traum hat, den man wirklich träumt, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Die Strategie, der Weg zu unserem Ziel, unserer Vision, unserem Traum mag falsch sein, möglicherweise müssen wir die Vorgehensweise verändern, flexibel sein – aber nur wer unerschütterlich an das Erreichen seines großen Traumes glaubt, wird diesen letztendlich auch leben können.

Wir lernen noch etwas: Auch Behinderungen, nicht nur körperlicher Art, wie bei Stallone, können einen entschlossenen Menschen nicht davon abhalten, seinen Traum zu leben. Interessanterweise wurde bei Stallone dann das „leichte Hängen“ seines Gesichtes sogar zu seinem Markenzeichen! Ähnlich wie bei Arnold Schwarzenegger, dessen österreichischer Akzent zu Beginn seiner Schauspielkarriere dafür verantwortlich war, dass man ihn als Einzigen aller Schauspieler synchronisieren ließ – später wurde „Schwarzeneggerisch“ zum absoluten Kult.

Einige Fragen für Dich:

  • Welchen Traum gibt es noch, den Du gerne leben würdest?
  • Wo bist Du dabei aufzugegeben bzw. hast Du aufgegeben bzw. denkst darüber nach aufzugeben?
  • Welche Beeinträchtigungen, welche Behinderungen, gibt es bei Dir, die Dich klein gemacht haben, zurückgehalten haben, Dich aufgehalten haben?

„Der Reichtum liegt im Glauben!“

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Kommentare

  • Gast
    Andreas Duswald Samstag, 14. September 2013

    Alles ist möglich...

    ... deshalb ist es sehr sinnvoll immer noch einen Schritt weiter zu gehen - Selbst wenn die Füße schon weh tun ... ein Schritt geht immer noch .. Danke für diesen Artikel

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Gast Freitag, 07. Mai 2021