Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

05
Jul

„Im Kopf bin ich jung“

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Spiegel Gespräch 25/2013

Meistertrainer Jupp Heynckes, 68, über seine Rekordsaison mit Bayern München, seinen Freund Uli Hoeneß und seinen Nachfolger Pep Guardiola, über Disziplin und seine Sehnsucht nach Ruhe.

 Spiegel: Haben Sie in dieser Zeit auch mal an sich selbst gezweifelt?
(Anmerkung: Nachdem der FC Bayern 2012 überall nur Zweiter wurde)

Heynckes: Nein. Ich habe als Spieler und als Trainer genügend Momente des Glücks, aber auch der Enttäuschung erlebt. In der Enttäuschung geht es nicht um Selbstzweifel, sondern um Veränderung. Misserfolg hat bei mir immer etwas herausgefordert, das in mir steckt: Jetzt will ich es erst recht wissen. Die Niederlage gegen Chelsea hatte zur Folge, dass ich in der letzten Saison kein Privatleben gekannt habe. Es gab nur meinen Job.

Spiegel: Wie war das, als Sie nach dieser Niederlage Ihre Mannschaft zum ersten Mal wiedergesehen haben? Haben Sie über Versagen gesprochen?

Heynckes: Es wäre psychologisch vollkommen falsch gewesen, auf so ein Erlebnis noch einmal einzugehen. Jeder von uns wusste, warum wir es verloren hatten. Davon musste ich wegkommen.

Fazit: Gewinner lernen aus Fehlern, Rückschlägen und Enttäuschungen. Aber dann haken sie diese schnellstens ab und schauen nach vorne, setzen sich neue Ziele, verändern ihre Strategie – und gewinnen am Ende!

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Kommentare

  • Gast
    Michel Montag, 08. Juli 2013

    Aufstehen - Weitermachen

    Sehr guter Artikel. Aus Fehlern und Rückschlägen lernen und dann weitermachen. Nur so kann man seine Ziele erreichen.

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Gast Sonntag, 13. Juni 2021