Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

27
Sep

Das Gesetz der Ausdauer

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Von Yehudi Menuhin, einem der größten Geigenvirtuosen des zwanzigsten Jahrhunderts, stammt folgendes Zitat:

„Wenn ich einen Tag lang nicht übe,
merke ich den Unterschied.
Wenn ich zwei Tage lang nicht übe,
merken meine Freunde den Unterschied.
Wenn ich drei Tage lang nicht übe,
spricht das Publikum darüber!“

Was Menuhin damit meinte, war: Es ist nicht wichtig ein Meister zu sein – wichtig ist das permanente Training, das „am Ball bleiben“. Wie oft ist es auch Dir schon so ergangen, dass Du etwas angefangen hast – aber damit zu schnell aufgabst? Wie will jemand im Leben wirklich erfolgreich werden – wenn er etwas anfängt, es nicht gleich optimal funktioniert – und sofort wieder aufhört?

 

Jedes Samenkorn braucht Zeit. Es nutzt gar nichts, im Frühjahr zu säen – und dann zwei Wochen später die Weizenkörner wieder auszugraben, um nachzusehen, was los ist, weil bisher noch nichts gewachsen ist…

Ich beschäftige mich beispielsweise bereits seit 1985 mit den Gesetzen des Lebens und den Gesetzen des Erfolgs. Im Laufe der Zeit hat sich mein Wissen immer weiter aufgebaut, immer mehr vertieft, immer mehr erweitert - und dennoch lerne ich täglich immer wieder neu hinzu.

Vor kurzem ließen wir einige Zimmer in unserem Haus renovieren, darunter auch mein Arbeitszimmer. Dort habe ich viele Regale mit meinen Büchern, CDs, DVDs stehen, darunter auch alle meine eigenen Werke. Für die Renovierung räumte ich sämtliche Bücher usw. aus und stieß dabei auch auf frühere Videos von mir selber. Neugierig geworden, legte ich sie in unseren Videorekorder (für die jüngeren Leser: Vorgänger des DVD-Players…) und erschrak: Die Aufnahmen stammten von 1991 bis 1993 und ich erkannte mich kaum wieder (nein nicht, weil ich etwa so viel jünger und besser ausgesehen hätte, im Vergleich zu heute…). Ich stand stocksteif auf der Bühne, ich hatte einen ganzen Stapel Karteikarten als Manuskript in der Hand, meine Ausstrahlung war überhaupt nicht zu vergleichen mit meiner heutigen. Fast schämte ich mich ein wenig dafür, damals diese Videos überhaupt verkauft zu haben…

Wenn mich heute manche Seminarteilnehmer auf der Bühne erleben, dann schwärmen sie mir vor, wie toll ich als Referent sei und, dass sie gerne auch dieses Talent hätten, vor Menschen so reden zu können. Doch angesichts dieser früheren Aufnahmen, steht eines zweifelsfrei fest:

Ich hatte gar nicht mehr Talent als die Seminarteilnehmer – ich stand einfach in 25 Jahren ca. 2.500 Mal auf der Bühne und redete. Und mit jedem Reden, mit jeder Wiederholung wurde ich ein kleines bisschen besser. Dies nennt man auch:

Die Macht der Wiederholung!

In jungen Jahren betrieb ich einmal Kampfsport und aus der Kampfkunst „Aikido“ weiß ich: Derjenige ist ein Meister, der jeden Tag fünf Minuten länger auf der Matte bleibt, als alle anderen!

Leben und Erfolg sind ein Marathon, kein 100-Meter-Sprint. Es ist nicht wichtig, die ersten 100 Meter schnellstmöglich zurückzulegen, dann stehenzubleiben und aufzugeben – entscheidend ist, die 42 Kilometer des Marathons durchzuhalten.

Der Fußballer Pele wurde nur deshalb so erfolgreich, weil er von klein auf täglich Fußball trainierte. Ein Enrico Caruso wurde nur deshalb ein unsterblicher Sänger, weil er sein Leben lang fleißig übte. Kennst Du eigentlich die Geschichte von Caruso? Dass seine Mutter ihm Gesangsstunden bezahlte und der Gesangslehrer ihr sagte, sie solle sich das Geld lieber sparen. Aus dem kleinen Enrico würde nie ein großer Sänger werden?

Das Geheimnis von der „Macht der Wiederholung“ besteht darin, dass alles was wiederholt wird, ob nun ein Gedanke oder eine Handlung, im Laufe der Zeit zur Gewohnheit wird!

Und, wenn es eine Gewohnheit wurde, musst Du Dich nicht mehr anstrengen, nicht mehr bemühen – Du führst es als automatisiertes Programm aus! In der Autobiographie von Hans Riegel, dem Gründer der weltbekannten Marke „Haribo“ (Hans Riegel-Bonn) schreibt er:

„Ohne Arbeit, früh bis spät,
wird Dir nichts geraten.
Neid sieht nur das Blumenbeet,
aber nicht den Spaten!“

Was er damit meinte ist: Er konnte Haribo nur deshalb zu einer weltbekannten Marke aufbauen, weil er beharrlich und ausdauernd daran arbeitete. Wenn Du etwas Neues tust (oder auch etwas Neues denkst!), dann gilt das Gesetz der „beschleunigten Beschleunigung“:

Am Anfang benötigst Du viel Aufwand – und erhältst nur ein geringes oder schlechtes Ergebnis.

Später jedoch brauchst Du immer weniger Engergieeinsatz und die erzielten Ergebnisse werden immer besser!

Leo Tolstoi sagte dazu: „Alles Leichte am Anfang ist schwer, alles Schwere ist später leicht!“

Du musst nur etwas lange genug tun, also wiederholen (gilt auch für Denkwiederholungen!) – und Du wirst darin schneller, besser und erfolgreicher!

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