Schicksalsschlag zerstört das Leben für immer?

Glücklich im Rollstuhl

Ich erzähle Dir hier die Geschichte eines Mannes, der vom Hals an für immer querschnittsgelähmt ist.

Der aber nicht aufgab und heute ein erfolgreiches und erfülltes Leben führt.

Ein Beispiel dafür, dass nicht die Umstände unser Leben beeinflussen, sondern wie wir auf die Umstände reagieren.

1999 erklärte ich mich bereit, einem Mann die Möglichkeit zu geben, im Rahmen eines meiner Seminare in der Stuttgarter Schleierhalle, vor fast 10.000 Menschen aufzutreten.

Ich kündigte ihn an, und er kam auf die Bühne. Er betrat sie aber nicht – er fuhr auf die Bühne. Und zwar in seinem Rollstuhl. Er erzählte den gebannt lauschenden Teilnehmern, dass er als junger Mann die ganze Welt bereiste, auf der Suche nach sich selbst und auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens. Ich glaube, es war Venezuela, wo er einen Köpfer in ein Gewässer machte. Er sprang aus einer großen Höhe. Dabei überschlug er sich leicht und als er mit seinem Hinterkopf auf der Wasseroberfläche auftraf, hört er ein unglaublich hässliches Knacken, spürte einen riesigen Schmerz, ehe er im Wasser versank. Als er dann versuchte wieder aufzutauchen, gelang es ihm nicht. Im letzten Moment zogen ihn Helfer aus dem Wasser heraus. Der Grund, warum er nicht mehr herauskam: Er hatte sich den Halswirbel gebrochen und war von da an vom Hals abwärts gelähmt.

Zu diesem Zeitpunkt war er bereits ohnmächtig und wachte erst wieder im Krankenhaus auf. Die ersten Tage verspürte er nur einen einzigen Wunsch: Wie kann ich mich umbringen?

Doch schließlich traf er eine Entscheidung. Eine unumstößliche, kraftvolle Entscheidung, die sein Leben für immer verändern sollte: Er würde nicht aufgeben, sondern er würde sein Schicksal annehmen und das Beste daraus machen. Und so gelang es ihm, durch unerbittlichen Glauben und durch härtestes Training, dass er zumindest seinen Oberkörper wieder bewegen konnte. Zwar hatte er noch Jahre später keinerlei Gefühl in seinem Oberkörper. Man konnte ihm z. B. mit einer Nadel in den Arm stechen und er spürte nichts. Aber er war in der Lage selbstständig zu atmen, zu essen, Arme und Oberkörper zu bewegen. Er begann mit dem Krafttraining und spielte Basketball. Er wurde Europameister im Behindertenbasketball. Und nun saß er in seinem Rollstuhl auf der Bühne und erklärte den fassungslosen Teilnehmern, dass dieser Moment, als er sich den Halswirbel brach, der beste und wichtigste Moment seines Lebens war.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er immer nach dem Sinn seines Lebens gesucht – und ihn nie gefunden. Nach diesem tragischen Unfall fand er seinen Lebenssinn und wurde ein erfolgreicher Unternehmer. Sein Name: Boris Grundl.

Wir sind vielleicht, vordergründig betrachtet, nicht immer verantwortlich für alle Ereignisse, die in unserem Leben eintreten. Schließlich sind wir nicht nur eingebettet in unser eigenes Leben, sondern auch in das kollektive Leben aller anderen Menschen, der Gesellschaft, der Firma, eines Landes, letztendlich der ganzen Welt. Eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise, wie 2008/2009, betrifft zunächst einmal als Ereignis alle Menschen und Firmen.

Doch dann ist es wichtig, eines zu verstehen:

Wir können vielleicht nicht das Ereignis beeinflussen – aber immer die Art und Weise, wie wir auf das Ereignis reagieren.

Das eine Unternehmen hat, in der Wirtschaftskrise 2008/2009 Gas gegeben. Seine Investitionen in neue Produkte, neue Innovationen, Marketing, Werbung, Aus- und Fortbildung, Vertrieb usw. verstärkt.

Das zweite Unternehmen hat genau in diesen sensiblen Bereichen Kosten gespart.

Nun stand eine Krise bevor. Das eine Unternehmen machte dann mitten in der größten Finanz- und Wirtschaftskrise immer noch 500 Millionen Gewinn, das zweite Unternehmen machte statt 500 Millionen Euro Gewinn, Minus – dann ein Jahr später 1,5 Milliarden Minus. Die zwei Firmen: VW, die Gas gaben, und Opel, die verstärkt in der Krise bremsen mussten.

Falls es irgendwas in Deinem Leben gibt, mit dem Du derzeit unzufrieden bist, ob nun Dein Beruf, Dein Unternehmen, Deine Beziehung, Deine Gesundheit, Dein Gewicht, Dein Einkommen, Dein Wohlstand oder was auch immer – welche Entscheidung könntest Du jetzt treffen, dieses Ereignis macht- und kraftvoll zu verändern und so zu drehen, dass das Ergebnis so ausfällt, wie Du es Dir vorstellst und wünschst?

Lebe Deine Träume!

Goldener Ruhestand?

Zwei Ältere reden miteinander

Mein Vater, zu dem ich mittlerweile ein herzliches und liebevolles Verhältnis aufge­baut habe, hat mir in den vielen Jahren meiner Kind- und Jugendzeit immer davon erzählt, dass er einmal möglichst früh in Rente gehen will. Was soll ich sagen – mit 52 Jahren hatte er es geschafft! Obwohl sein Einkommen als Arbeiter (und er war Alleinverdiener, meine Mutter war nicht berufstätig) nicht hoch war, schaffte er es sein Ziel zu erreichen und bereits mit 52 Jahren nie wieder zu arbeiten. Darauf war er natürlich sehr stolz und konnte überhaupt nicht verstehen, dass es noch andere Menschen gibt, die das NICHT wollen.

Ich selber zum Beispiel konnte mir nie vorstellen, mit 52 Jahren in Rente zu gehen. Es wäre nach meinem Super-GAU, den ich erlebte, die zweitgrößte Strafe! Im Sommer 2009 sah ich eine Fernsehsendung, bei der der Dalai Lama interviewt wurde. Er wurde vom Reporter gefragt: „In Deutschland ist das derzeitige Renteneintrittsalter 67 Jahre, aber es wird darüber diskutiert, das gesetzliche Rentenalter sogar auf 69 Jahre anzuheben. Nur so, davon geht man aus, kann die Rente auch für die nächste Generation noch gesichert werden. Wie lange sollten Menschen Ihrer Meinung nach arbeiten müssen?“

Der Dalai Lama blickte erstaunt seinen Dolmetscher an und vergewisserte sich erst einmal, ob er die Frage überhaupt richtig verstanden hatte. Dann antwortete er: „Kann man Menschen in Deutschland wirklich vorschreiben, wie lange sie arbeiten dürfen? Also ich bin jetzt 74 Jahre alt und ich arbeite so lange weiter, wie ich es kann. Denn wenn man gesund ist, ist es doch in jedem Fall besser, etwas zu arbei­ten, etwas zu tun, als nur herumzusitzen.“

Es gibt auch eine Menge selbstständiger Menschen, die hochmotiviert wie die Berserker arbeiten, mit dem Ziel dann mit 55, 60 oder 65 Jahren auszusteigen und in ihrer Finca auf Mallorca oder sonst wo, ihren Lebensabend zu verbringen.

Doch wie sieht dieser Lebensabend aus?

Man sitzt dann mit 58 Jahren in seiner herrlichen Finca auf Mallorca, lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen, schaut im Laufe der Zeit immer mehr wie ein gegrilltes Backhähnchen aus, sieht sich am Anfang all die Filme an, zu denen man in den letzten 20 Jahren nie Zeit hatte, liest all die Bücher, die im Bücherschrank vor sich hinstauben, weil man nie Zeit und Muße fand, sie zu lesen, bereist vielleicht noch die Welt und hat endlich Zeit zum Golfspielen. Herrlich, wunderbar, das ist das Paradies!

Doch dann ist ein Jahr vorbei, vielleicht noch ein zweites oder drittes Jahr – und nun hat man alle interessanten Filme gesehen, alle liegen gebliebenen Bücher gelesen, die Hautfarbe hat ein Braun angenommen, das auch bei noch so viel Sonneneinstrah­lung nicht mehr dunkler wird. Das Golfspielen macht Spaß, aber mehr als drei oder vier Mal die Woche hat man dazu auch keine Lust – und was nun?

Kein Wunder, dass viele Aussteiger dann nach 2, 3 oder 4 Jahren, wieder mit etwas Neuem beginnen, mit dem sie sich beschäftigen können und zwar über ein reines Hobby hinaus.

Meiner Meinung nach sind Menschen dann am glücklichsten, wenn sie einer Auf­gabe nachgehen können. Ich habe dies zum ersten Mal bei Professor Dr. Mihály Csíkszentmihályi gelesen, in seinem Weltbestseller „Flow – Das Geheimnis des Glücks“.

Grundlage dieses Buches ist eine Studie, in der 2.000 Menschen 6 Monate lang mit einem Computer ausgestattet wurden. Zu jeder Stunde ertönte ein Signal und die Probanden mussten angeben, wie glücklich sie in diesem Moment sind – und was sie gerade tun. Anschließend wurden sämtliche Daten ausgewertet und es ergab sich Folgendes:

Am glücklichsten sind Menschen nicht in ihrer Freizeit. Am glücklichsten sind Men­schen nicht wenn sie faulenzen. Am glücklichsten sind Menschen nicht einmal im Urlaub.

Am glücklichsten sind Menschen, wenn sie einer Aufgabe nachgehen können, die sie vollständig fordert, bei der sie Zeit und Raum vergessen und motiviert und mit viel Energie zur Tat schreiten können!

Und jetzt die größte Überraschung: Am glücklichsten waren die Menschen dann, wenn sie arbeiteten!

Damit das jedoch passieren kann, ist es notwendig, einen Beruf auszuüben, eine Tätigkeit durchzuführen, die einem prinzipiell Spaß macht und motiviert immer weiter zu machen.

Die meisten Menschen jedoch arbeiten in einem Beruf oder in einem Unternehmen, in dem sie alles andere haben – nur keinen Spaß! Am Sonntagabend kommen dann die „Blues“, wenn sie nur daran denken, dass am nächsten Tag die „Schufterei“ schon wieder losgeht. Die Laune bessert sich dann meistens erst, wenn der Don­nerstag vorüber ist und mit dem Freitag der letzte Arbeitstag und der eigentliche Spaß, das Wochenende, vor ihnen liegt…

Doch wer nicht aus Spaß und Freude arbeitet – wofür arbeitet dieser Mensch denn dann? Ganz einfach: Für GELD!

Wer aber nur für Geld arbeitet, ist letztendlich nichts anderes als – eine Prostitu­ierte!!!

Vielleicht habe ich jetzt einige zart besaitete Leser verletzt, mir egal! Ich möchte, dass Du Dir folgende Frage beantwortest:

Arbeitest Du, größtenteils wenigstens, noch voller Freude oder – wie es mein Kollege Bodo Schäfer so schön ausdrückte – arbeitest Du noch aus wildem Spaß?

Ja oder nein?

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass viele „große Menschen“ auch in hohem Alter noch Spitzenleistungen vollbringen? Politiker, die noch mit weit über 60 oder 70 Jah­ren an der Spitze eines Landes stehen (Konrad Adenauer in Deutschland, Ronald Reagan in den USA); Unternehmer, die noch in den 70ern und 80ern ihre Firmen erfolgreich leiten und noch weiter aufbauen (Dr. Reinfried Pohl von der DVAG, Hans Riegel von Haribo, Ingvar Kamprat von Ikea), Investment-Kapazitäten (z. B. Warren Buffet); Stars aus dem Showbusiness (z. B. Udo Jürgens, der im hohen Alter von fast 80 noch jährlich 150 Konzerte von bis zu 3,5 Stunden Dauer gab; Tom Jones, der noch im Alter von Mitte 70 in Las Vegas die BHs und Slips seiner weiblichen Fans auf die Bühne geworfen bekam oder die Rolling Stones, die mit 70 Jahren immer noch die Weltbühnen rocken). All diese Menschen arbeiten doch nicht, weil sie es müssen, nicht wegen des Geldes oder des Erfolgs – sondern weil sie es wollen, weil es ihnen Spaß macht, weil sie damit glücklich sind!

Ich persönlich habe das Ziel mit 100 Jahren noch einmal eine große, zweijährige Welt-Tournee zu veranstalten (allerdings muss dann meine rechte Hand „Onkel Agi“ Axel Weinberger, mindestens 110 werden, um mich weiterhin auf der Bühne begleiten zu können…).

Nun geht es mir ja nicht darum, dass wir mit 70 Jahren noch schuften und uns ab­plagen, so dass wir den letzten Rest Energie aus uns herausquetschen. Es geht nicht nur darum, dass wir als Siebziger noch 50 oder 60 Stunden unserer Zeit mit Arbeit verbringen. Wie wäre es, BEIDES zu verbinden? Arbeit und Freizeit! Anspan­nung und Entspannung!

Nur wer seine Arbeit liebt,

wird damit auch langfristig erfolgreich sein und viel Geld verdienen können!

Oder anders ausgedrückt: Je mehr ich meine Arbeit liebe, desto mehr Erfolg habe ich und desto mehr werde ich ver­dienen!

Hiltons Erfolgsrezept

Hotel Hilton

Das Erfolgsrezept des Hotelkönigs Conrad Hilton:

  1. Finde Deine besonderen Talente!
  1. Sei groß, denke groß, handle groß, träume groß!
  1. Sei redlich!
  1. Lebe mit Begeisterung!
  1. Sei nicht der Sklave Deines Besitzes!
  1. Quäle Dich nicht mit Deinen Sorgen!
  1. Sieh, wenn Du kannst, zu den Menschen hinauf, aber auf niemanden herunter!
  1. Klammere Dich nicht an die Vergangenheit!
  1. Übernimm Deinen vollen Anteil an Verantwortung für die Welt in der Du lebst!
  1. Bete inständig und vertrauensvoll!

Schauen wir einmal die 10 Grundsätze und Erfolgsrezepte von  Conrad Hilton im Einzelnen an:

1. Finde Deine besonderen Talente! 

Ja, damit geht es los! Wir können noch so viel lernen, noch so viel Wissen aufhäufen, noch so fleißig sein, noch so sehr an uns glauben – wenn die grundsätzliche Voraussetzung des Talents fehlt, wird alles verpuffen und wir werden erfolglos sein.

Ein Mensch, der nur 1,40 m Körpergröße in seinen Genen stecken hat, wird niemals Hochsprung-Olympiasieger werden können! Egal, wie fleißig er trainiert, ob er die besten Coaches hat, ob er an sich glaubt, ob er der beste Techniker ist – die Grundvoraussetzung des Talents fehlt!

2. Sei groß, denke groß, handle groß, träume groß!

Also das typisch amerikanische „Think Big!“. In Europa, speziell im deutschsprachigen Raum, wird ja gerne über diese amerikanische Fähigkeit „groß“ zu denken, gelächelt. Wie aber sollte große Leistung ermöglicht werden von jemanden, der nur klein denkt? Natürlich ist immer die Gefahr dabei abzuheben, denn der Grad zwischen Vision und Halluzination ist schmal. Aber: Gleichzeitig werden wir nur dann Großes vollbringen können, wenn wir auch vorher Großes denken!

3. Sei redlich!

In Deutschland ist es vielleicht gleichzusetzen mit der traditionellen hanseatischen Kaufmannsehre: Da wurden (und werden) noch Geschäfte auf Handschlag gemacht! Auf den Handschlag eines redlichen Kaufmanns konnte sich jeder Partner verlassen, weil er ansonsten aus der Kaufmanns-Gilde ausgeschlossen worden wäre und nie wieder Geschäfte gemacht hätte. In der heutigen Welt scheint die Redlichkeit verschwunden zu sein. Wer hält sich schon noch an Vereinbarungen? Es geht mit dem Zahlen von Rechnungen los: Wer zahlt seine Rechnungen schon unmittelbar dann, wenn er sie erhält (dies ist übrigens eines unserer Grundprinzipien in unserem Unternehmen: Eingangsrechnungen werden sofort geprüft und umgehend bezahlt!).

4. Lebe mit Begeisterung

Be-geist-erung – Wer begeistert lebt, lebt also im Einklang mit dem Geiste Gottes. Begeisterung macht groß, Begeisterung macht auf. Wenn ich begeistert bin, habe ich eine andere Körperhaltung, einen anderen Gang, einen anderen Händedruck, eine andere Gesichtsmimik, ein anderes Auftreten. Begeisterung schafft Energie, Begeisterung ist der Brennstoff, der uns hilft von unserem Ausgangsort zum Ziel zu kommen. Ohne Benzin, also ohne Begeisterung, läuft kein Motor!

5. Sei nicht der Sklave Deines Besitzes!

Schaffe Dir kein Hamsterrad und schon gar nicht mit privatem Besitz. Ich persönlich erfreue mich an unserem nicht unbeträchtlichen Familienvermögen – aber gleichzeitig „sammle“ ich keine Güter mehr, denn: Jedes Eigentum verpflichtet! Nutze die Gegenstände, nutze Deine Spielsachen, Deine Wertgegenstände, Deine Autos, Deine Uhren, Dein Haus, etc. aber: Bedenke – es ist alles nur geliehen…

6. Quäle Dich nicht mit Deinen Sorgen!

93 % aller Sorgen sind entweder vergangenheitsorientiert, betreffen Unwichtiges oder die Zukunft und treten nie ein!

Warum sollte man sich über etwas sorgen? Leben findet im Hier und Jetzt statt! Was vorbei ist, kannst Du nicht mehr verändern und was morgen kommt, steht noch nicht fest. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eintritt, worüber Du Dir Sorgen machst, sehr stark.

7. Sieh, wenn Du kannst, zu den Menschen hinauf, aber auf niemanden herunter!

Dahinter steckt eine christliche Eigenschaft, nämlich dass jeder Mensch Bruder oder Schwester von Dir ist. Kein Mensch ist besser als ein anderer – nur weil er erfolgreicher ist!

8. Klammere Dich nicht an die Vergangenheit!

Das was geschehen ist, ist geschehen, was Du verloren hast, hast Du verloren, Menschen die Du verletzt hast, hast Du verletzt. Daran wirst Du nichts ändern. Wenn Du auf einem Boot sitzt und ständig nach hinten schaust, kannst Du die Gischt beobachten aber nicht beeinflussen! Nur wenn Du Dich umdrehst, das Steuer des Bootes in die Hand nimmst, bist Du in der Lage neue Ziele anzusteuern – und auf diese Weise Deine Richtung zu verändern.

9. Übernimm Deinen vollen Anteil an Verantwortung für die Welt in der Du lebst!

Wir sind keine Einzelindividuen. Eigentlich ist jeder Mensch nichts anderes, als eine Leberzelle. Bekämpft eine Leberzelle die andere? Hackt eine Leberzelle der anderen die Hand ab? Ist eine Leberzelle auf die andere neidisch? Alle Leberzellen arbeiten synergetisch zusammen, so, dass die Leber uns entgiftet und gesund erhält. In dem Moment, in dem einzelne Leberzellen nicht mehr im Einklang mit den anderen zusammenarbeiten, beginnt das Chaos – entarten die Zellen, arbeiten sie gegen das Organ, kann die Leber (und damit der Mensch…) schließlich daran zugrunde gehen.

10. Bete inständig und vertrauensvoll!

Gott liebt Dich – und Gott wartet darauf, dass Du mit ihm in Verbindung trittst. Warum betest Du nicht wieder einmal zu Gott? Nicht die formelhaften Worte, die Du in Deiner Kindheit gelernt hast, sondern so, als ob Du mit Deinem Vater (oder wenn es Dir lieber ist: Deiner Mutter/einem guten Freund/einer guten Freundin) sprichst. Weniger indem Du etwas erbittest, sondern indem Du dankbar bist, für das, was Du hast. Bete, um Antworten auf Deine Fragen zu bekommen.

„Der Reichtum liegt im Glauben!“