Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

11
Mär

Die Macht des 1. Eindrucks Teil 2

Veröffentlicht von am in Verkauf
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Ich bin mir sicher, dass Du nach dem Lesen des letzten Blogs klar erkannt hast, wie wichtig es ist, einen guten 1. Eindruck zu hinterlassen. Doch damit sind wir lediglich auf der theoretischen Ebene und es bleibt die Frage:

Wie erzeuge ich in der Praxis einen guten und positiven 1. Eindruck beim Kennenlernen?

Ganz einfach:

Durch Dein Äußeres! Deine inneren Werte, Deine Moral, Deine Ethik, Deinen guten Charakter, all dies, kann ein Mensch beim ersten Kennenlernen nicht beurteilen. Dafür braucht er Zeit, mehr Zeit, vielleicht zu viel Zeit – aber diese Zeit geben Dir die Menschen in der Regel überhaupt nicht! Ein Kunde wird schnell ent­scheiden, ob er von Dir etwas kaufen wird oder nicht – die inneren Werte, die tat­sächlich in Dir sind, kann und will er nicht beurteilen!

Eine Frau/ein Mann entscheidet beim ersten Kennenlernen blitzschnell, ob Du als potenzieller Partner in Betracht kommst oder nicht – Du hast nicht einmal den Hauch einer Chance, in wochenlanger, mühseliger Kommunikation und Arbeit dem potenti­ellen Partner klar zu machen, wie toll Du innerlich doch bist.

Jetzt mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Angenommen, ich wäre nicht mit Kerstin zu­sammen, sondern als Single-Mann wieder auf der „Pirsch“: Ich bin in einem Café und sehe eine Frau. Wenn diese für meinen Geschmack absolut potthässlich, langweilig oder negativ aussieht, werde ich erst gar nicht den Versuch starten, sie anzuspre­chen. Vielleicht tue ich dieser Person aber Unrecht. Vielleicht ist sie gar nicht lang­weilig oder negativ? Doch die Chance, dass diese Frau sich mir anders präsentiert, werde ich ihr, sorry, aufgrund des ersten Eindrucks, den ich gewonnen habe, erst gar nicht geben.

Dies wäre vielleicht ein schlechtes Verhalten von mir – aber genau so würde es ab­laufen. Genauso beurteilst auch Du andere Menschen nach dem Äußeren. Genauso wirst Du von allen anderen Menschen beurteilt, stimmt´s?

Was also erzeugt den 1. Eindruck? Stelle Dir vor, Du bist in einem Raum, die Tür geht auf und eine Dir fremde Person, tritt ein. Was ist das Erste, was Du von jetzt wahrnimmst?

Richtig: Die Kleidung!

Der Grund ist, dass 90 % des menschlichen Körpers in der Regel von Kleidung be­deckt ist – nur Hände und Kopf sind frei, unbedeckt. Unsere Kleidung ist nicht etwa zufällig an unserem Körper, wir haben sie auf der unterbewussten Ebene genauso ausgewählt, wie wir uns fühlen, oder wie wir gerne sein würden. Ein Rocker sieht also aus wie ein Rocker, ein lässiger Typ hat lässige Klamotten an, ein Verklemmter hat langweilige, konservative, verklemmte Klamotten an.

Ein Sieger sieht aus wie ein Sieger!

Wenn 90 % des 1. Eindrucks durch unsere Kleidung erzeugt wird, dann solltest Du Dir jetzt einmal intensiv Gedanken darüber machen, welche Kleidung Du bisher ge­tragen hast – oder noch wichtiger: Welche Kleidung Du tragen solltest, um einen von Dir gewünschten Eindruck zu erwecken!

Im Geschäftsleben bedeutet dies ganz einfach: Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen!

Geh einmal in einem feinen Anzug mit Krawatte, Hemd und guten Schuhen (oder wenn Du weiblich bist in einem guten Businessanzug oder Kostüm) in verschiedenen Ge­schäften einkaufen. Du wirst feststellen, dass Du in den gleichen Geschäften ganz anders bedient wirst, als wenn Du in Sandalen, Jogginghose und T-Shirt kommst, stimmt´s?

Oscar Wilde sagte einmal:

„Nur oberflächliche Menschen beurteilen nicht nach dem Aussehen…!“

Stelle Dir einmal vor, Du möchtest Deiner Liebsten/Deinem Liebsten ein besonderes Geschenk machen. Du gehst in eine Parfümerie und fragst nach dem neuen Edel-Parfüm, das geradeeben von einem Luxuslabel auf den Markt kam und das mehr als teuer ist. Der Verkäufer geht in einen Nebenraum, Du siehst, wie dort ein Hundertli­terkanister mit Flüssigkeit und einem Zapfhahn steht. Er nimmt ein Nullachtfünfzehn-Fläschchen, hält es unter den Hundertliterkanister – und zapft 50 Milliliter ab. Mit ei­nem Schraubverschluss verschließt er das Fläschchen, kommt zu Dir an den Tresen, stellt es Dir auf den Tisch und verlangt von Dir 200 Euro. Wie würde sich Deine Liebste/Dein Liebster jetzt fühlen, wenn Du ihm/ihr zu Hause eine solche Flasche auf den Tisch stellst – und es als ganz besonderes Geschenk darstellst…

Ein teures Parfüm kann nur dann teuer verkauft werden, wenn es auch in einem au­ßergewöhnlichen, edlen, teuren Design, am besten noch mit einer teuren Umverpa­ckung verkauft wird.

Wenn ich in ein Pralinengeschäft gehe und dort feinste belgische Pralinen kaufe, dann erwarte ich, dass der Verkäufer hinter der Theke sich extra einen eigenen Handschuh anzieht, jede Praline vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger nimmt, sie in eine kleine Folie legt, die Folie mit der Praline dann in ein kleines Schächtelchen legt (in dieses Schächtelchen passen nicht mehr als zehn oder zwölf Pralinen), dann wird es verschlossen, kommt nochmals in eine Zellophanfolie, wird verbunden, es wird noch ein Aufkleber daraufgeklebt, usw. Dann zahle ich für zehn Pralinen 25 Euro…

Wenn ich dagegen in ein anderes Pralinengeschäft gehe und der Verkäufer hinter der Theke nimmt eine Plastiktüte, knallt zehn Pralinen mit einer Zange hinein und verschließt diese schließlich mit einem Gummi – bin ich dann wirklich bereit, dafür 25 Euro auf den Tisch zu legen – und es zu Hause meiner Liebsten als ein besonders gutes Geschenk zu verkaufen?

Top-Tipp: Besuche unbedingt das 2-Tages-Intensiv-Seminar „Power-Days“, mit Mike Dierssen und mir. Alle Informationen dazu unter:

ww.power-days.info

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Gast Sonntag, 19. August 2018