Jürgen Höllers Erfolgs-Blog

18
Nov

Halte durch!

Veröffentlicht von am in Persönlichkeit
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Zum Zeitpunkt, als ich diesen Blog schrieb, sah ich am Vortag den Film „Cast away“ mit dem Hauptdarsteller Tom Hanks. Er ist dabei Mitarbeiter bei dem Unternehmen „Federal Express“, stürzt mit dem Flieger über einer einsamen Pazifikinsel ab, über­lebt alleine vier Jahre auf der Insel, ehe er schließlich den Weg zurück in sein altes Leben findet.

Ein wunderbarer Film über Durchhaltewillen, Ausdauer, Glaube,Motivation, Zukunftshoffnungen. Doch darum geht es mir gar nicht, sondern mir geht es um das Unternehmen, für das Tom Hanks in seiner Filmrolle tätig war: Federal Express. Dieses Unternehmen wurde gegründet von Frederick W. Smith (hält im Film eine Willkommensrede für Tom Hanks) und FedEX ist in den USA, neben Coca Cola, die wohl bekannteste Marke.

Smith dachte sich als 21-jähriger Student ein System aus, wie man Briefe und Päck­chen innerhalb von 24 Stunden überall von einem Ort der USA zu einem anderen befördern könnte. Er reichte dieses System schließlich als Diplomarbeit ein. Und das Ergebnis? Vorerst ohne Erfolg. Er fiel damit durch, weil es laut seinem Professor „zu weit hergeholt und nicht praxisnah genug“ war. Über die Anekdote lacht heute noch ganz Yale…

Nun, mit 27 Jahren gründete er erfolgreich dann tatsächlich FedEX nach diesem System. Heute ist er Milliardär und gehört zu den 200 reichsten US-Amerikanern.

Warum ich Dir diese Geschichte erzähle? Weil Du daran so schön siehst, dass alles Große einmal klein begonnen hat. Die größte Eiche war zu Beginn nur eine kleine Eichel. Und weil Du an dieser herrlichen Geschichte erkennst, dass oft die besten Ideen auch von Experten und sogar Fachleuten (sein Professor…) nicht an­erkannt oder sogar zerrissen werden. Wie sagte schon Arthur Schopenhauer:

„Jedes Ding erscheint uns zuerst lächerlich,
dann wird es bekämpft,
und schließlich ist es selbstverständlich.“

Auf dem Weg zur Erreichung Deiner Ziele gibt es zwei Hindernisse zu überwinden:

1. Negative Menschen!

2. Zwischenzeitliche Rückschläge!

Zunächst einmal solltest Du verstehen, dass es so gut wie niemanden gibt, keinen einzigen Menschen, der daran interessiert ist, dass Du wesentlich erfolgreicher wirst, als er selbst.

Du könntest jetzt einwenden, dass vielleicht Dein Vater oder Deine Mutter ein großes Interesse besitzen – doch auch da muss ich Dich enttäuschen. Studien haben erge­ben, dass Eltern zwar immer möchten, dass es ihren Kindern später besser geht als ihnen selbst – aber am liebsten nur ein kleines bisschen, nicht zuviel…

Wie wird es dann wohl erst aussehen, bei unseren Freunden, bei unseren Nachbarn, bei irgendwelchen Menschen, mit denen wir ins Gespräch kommen? Permanent wird man versuchen Dir einzureden: Warum Du? Warum jetzt? Warum nicht andere? Was glaubst Du, wer Du bist? Du bist zu jung! Du bist zu alt! Du bist doch eine Frau! Du bist doch ein Mann! Du hast nicht die richtige Ausbildung! Du hast kein Geld! Du hast nicht das Wissen! Du hast keine Beziehungen! usw.

Der irische Nobelpreisträger für Literatur, George Bernhard Shaw, sagte einmal:

Du siehst Dinge und fragst: „Warum?“
Aber ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat
und ich frage: „Warum denn nicht?“

Wenn also wieder einmal jemand zu Dir sagt: Warum ausgerechnet Du? Dann ant­wortest Du: „Warum denn nicht ich?“

Und wenn Dich jemand fragt: Warum denn ausgerechnet jetzt in dieser Zeit? Dann antwortest Du: „Warum denn jetzt nicht? – Jetzt ist die beste Zeit!“

Die zweite Herausforderung, das zweite Hindernis, das auf Dich wartet, das zwi­schen Deiner jetzigen Situation und Deinem Ziel als Berg steht, sind zwischenzeitli­che Rückschläge.

Ich habe hunderte von Biografien gelesen und viele erfolgreiche Menschen aus dem Bereichen Sport, Kultur, Showbusiness, Wirtschaft und Politik auch persönlich ge­coacht und kennengelernt. Ich habe nicht eine Lebensgeschichte gehört, die linear immer nach oben ging. Das Leben jedes Menschen verläuft in Wellenformen, kei­neswegs linear. Auch wenn der Lebensweg eines Menschen nach oben geht, er im­mer erfolgreicher wird, zwischenzeitlich geht es durch die Wellenlinie immer ein biss­chen bergab, ehe es dann umso steiler bergauf geht.

Es ist wichtig diese Tatsache zu wissen, zu begreifen und zu akzeptieren. Denn wenn Du es akzeptierst, dass Du auch einmal einen Rückschlag erleben könn­test, dann wirst Du besser damit umgehen können, wenn Du darauf vorbereitet bist.

Ich habe viele Spitzensportler trainiert, und motiviert darunter auch einige in Mannschaftssportar­ten, wie Fußball. Zwar programmiert man im mentalen Training die Sportler, die Mannschaft auf den Sieg, auf den Erfolg – gleichzeitig wird aber mental vorwegge­nommen, wie man reagiert bei einem Rückschlag (z. B. Gegentor). Dadurch bleibt der Sportler ruhiger, selbstbewusster und überzeugter.

Die „Erfinder“ des mentalen Trainings, die NASA, ließ zum Beispiel ihre Astronauten mental vorstellen, wie sie, falls es Störungen gibt, ruhig, sachlich, ohne Aufregungen darauf reagieren. Wenn dann später bei den Raumflügen einmal die Situationen ein­traten, blieben sie tatsächlich absolut kaltblütig, überlegt, konzentriert und konnten Störungen schnellstmöglich beheben. Sie hatten ja bereits alle Eventualitäten zig­fach vorher „erlebt“, es war also für sie normal.

Als Walt Disney die Idee zu seinem Vergnügungspark hatte, überzeugte er erst sei­nen Geschäftspartner, seinen Bruder Roy. Dieser war einverstanden den ersten Dis­neypark zu bauen – wenn es Walt gelingt eine Bankfinanzierung aufzutreiben.

Er besuchte die erste Bank, stellte euphorisch sein Konzept vor – und die Bank sagte ab. So besuchte er die zweite Bank – und erhielt wieder eine Absage. Er erhielt eine Absage von der dritten Bank, von der vierten, der fünften, der zehnten, der fünfzigs­ten, der hundertsten, der zweihundertsten, der dreihundertsten, der dreihunderters­ten Bank. Erst die 302. Bank sagte schließlich die Finanzierung zu.

Kannst Du Dir auch nur annähernd vorstellen, was für eine Energie, einen Glauben an sein Ziel, an seinen Traum, an seine Vision Walt Disney gehabt haben musste, um dreihundert­undein mal einen Rückschlag zu erleiden? Aber er hatte diese Kraft, hatte diese Vor­stellung und heute ist der Walt-Disney-Konzern einer der größten Medienkonzerne der Welt. Und wie sagte doch Walt Disney so schön:

Wenn Du „es“ träumen kannst, dann kannst Du „es“ auch erreichen!

Ausdauer und Konzentration sind erlernbar. Besuche das 2-Tages-Seminar “Power-Days“ mit Mike Dierssen und mir.

www.power-days.info

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Gast Mittwoch, 18. Juli 2018